Nawis (Michelle Lemuya Ikeny) Traum, die High School zu besuchen, wird zerstört, als sie erfährt, dass ihr Vater Eree (Ochungo Benson) plant, sie an einen Fremden, Shadrack (Ben Tekee), zu verheiraten. Trotz der Notwendigkeit ihrer Familie, das Brautgeld zu erhalten – eine beträchtliche Menge an Vieh – weigert sich Nawi, ihr Schicksal zu akzeptieren, und wehrt sich gegen diese arrangierte Kinderehe. Ihr unerschütterlicher Verbündeter in diesem Kampf ist ihr Bruder und engster Freund, Joel (Joel Liwan).
Doch Nawis Vater ist tief in Stammestraditionen verhaftet, beeinflusst von den Ratschlägen von Onkeln, Stiefbrüdern und den Ältesten des Clans. Selbst ihre drei Mütter (u.a. Michelle Chebet Tiren, Nungo Marrianne Akinyi), selbst durch ihre Rollen als Frauen geprägt, glauben, dass das Leben als Ehefrau der vorbestimmte Weg für Nawi ist.
In einem mutigen Schritt flieht Nawi in der Nacht ihrer Hochzeit. Von ihrer eigenen Familie verfolgt, begibt sie sich auf eine Reise nach Nairobi, fest entschlossen, ihren Traum von einer vielversprechenden Zukunft zu verwirklichen. Doch ihr Verantwortungsbewusstsein stellt sie auf die Probe, als sie erfährt, dass ihre neu geborene Schwester an Nawis Stelle in die Ehe eintreten soll.
NAWI – DEAR FUTURE ME basiert auf wahren Ereignissen, auf der preisgekrönten Geschichte eines landesweiten Schreibwettbewerbs der kenianischen Teenager-Beraterin Milcah Cherotich. Der Film wurde als offizieller kenianischer Oscar-Beitrag 2025 ausgewählt, gewann einen African Academy Award für die Hauptdarstellerin Michelle Lemuya sowie 25 internationale Auszeichnungen, darunter Raindance, das Beijing International Film Festival und das LA Pan African Film Festival.
Die Erzählung spielt in der filmisch unerkundeten Region Turkana im Norden Kenias. Der Spielfilm beleuchtet das komplexe Thema der Kinderehen in ländlichem Afrika und folgt einem Mädchen, das sich uralten sozialen Traditionen widersetzt. NAWI – DEAR FUTURE ME ist ein Film über Hoffnung, Opfer und Träume, der wichtige Gespräche über Bildung und Geschlechtergerechtigkeit anstoßen möchte.
In enger Zusammenarbeit mit der in Turkana ansässigen N.G.O. „Learning Lions“ und „Girls Not Brides“ als globalem Impact-Partner kann NAWI einen nachhaltigen Einfluss schaffen, da die begleitende NAWI-Initiative den Mädchen in der Region, die von Kinderehen bedroht sind, Unterstützung bietet.
Aktionen zugunsten "Learning Lions" im ROXY KINO:
Armbänder gegen eine Spende, handgemacht von Schülern der Aventinus
Mittelschule Abensberg sowie Verkauf von Eine-Welt-Waren.
Referent:
LUDWIG PRINZ VON BAYERN (IDEENGEBER & PRODUCER) MIT FILM-CREW
| Veranstaltungsnr. |
5-27829 |
| Datum |
So 01.03.2026, 15.30 - 17.40 Uhr |
| Ort |
Roxy-Kino, Regensburger Str. 7, 93326 Abensberg |
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Gebühr
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Kinotickets erhalten Sie direkt im Roxy Kino oder unter www.roxy-kino.de |
| Hinweis: |
Spielfilm | Deutschland / Kenia 2024 | Offizieller Kinostart in Deutschland: 5. März 2026 | Genre: Drama | DARSTELLER: Michelle Lemuya Ikeny, Joel Liwan, Ochungo Benson, Ben Tekee, Michelle Chebet Tiren, Patrick Oketch mit Nungo Marrianne Akinyi und Nyokabi Macharia | SPRACHEN: Swahili & English, OF m. engl. UT | LÄNGE: 99 | FSK FREIGABE: ab 12 Jahren | SOUND: Dolby Digital 5.1 | BUCH UND REGIE: Toby Schmutzler, Kevin Schmutzler, Vallentine Chelluget, Apuu Mourine - Story by Milcah Cherotich | PRODUKTION: FilmCrew Media GmbH, Startup Lions Assets Kenya Ltd. & Baobab Pictures GmbH |
Executive Producer: Ludwig Prinz von Bayern, Katja Eichinger u.a. |
| Veranstalter |
KEB Kelheim und Roxy Kino Abensberg
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