Führung
Die Kirche ist eine der schönsten Dorfkirchen Niederbayerns. Der Innenraum wirkt wie ein Theatersaal mit bewegten Figuren - vermutlich in der Nachfolge der Asam-Brüder, die die Klosterkirche von Weltenburg gestaltet haben. Bis zur Säkularisation 1806 war St. Stephan in Staubing die Pfarrkirche von Weltenburg, dann Expositur.
Staubing ist eine uralte Ansiedlung im Kelheimer Stadtgebiet. Es wird im 9. Jh. erstmals urkundlich erwähnt. Der Name leitet sich von lat. "stupa" = Flachs, Werg, ab und deutet auf den Flachs-Anbau
in der Gegend hin. Von der mittelalterlichen Kirche sind noch der Taufstein und Reste im Turmuntergeschoss des Treppen-Rundturms erhalten. Vor allem aber der Rundbau der heutigen Marienkapelle, ursprünglich ein romanischer Karner (= Beinhaus) mit Legschieferdach. 1750-52 wurde die Kirche von Martin Bader aus Rohr neu erbaut. Sein Vater Joseph Bader wirkte in Rohr - die Kirchtürme von Staubing und Rohr ähneln sich. Patrozinium: St. Stephanus, Diakon der Jerusalemer Urgemeinde und 1. christlicher Märtyrer
Referentin:
Dr. Jutta Göller
| Veranstaltungsnr. | 5-28296 |
| Datum | Fr 01.01.2027, 18.00 - 20.00 Uhr |
| Ort | vor der Kirche |
| Gebühr | Eintritt frei, Spenden willkommen |
| Hinweis: | Es besteht im Anschluss an die Führung die Möglichkeit zur Einkehr. |
| Veranstalter | KEB in Kooperation mit Historischem Verein Regensburg |