Antisemitismuskritische Bildungsarbeit für Ehrenamtliche und Interessierte

Fortbildung

Lange Zeit wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches Phänomen betrachtet. Der Anstieg antisemitisch motivierter Gewalt und die (wieder) zunehmende Verbreitung von Verschwörungsmythen zeigen jedoch seine Aktualität. Dabei tritt Antisemitismus in alter Form genauso auf wie in neu konstruierten Bezügen, ist aus allen politischen Lagern und gesellschaftlichen Sphären zu vernehmen und entzieht sich allzu oft rationalen Gegenargumentationen.
Wie dem entgegnen?

Die Seminarreihe des Landesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Bayern setzt auf einen breiten Ansatz: Sie stärkt das Bewusstsein für gesellschaftlich verankerte judenfeindliche Stereotypen und aktuelle Formen von Antisemitismus. Die Tagesseminare regen zur Reflexion über die eigene, oft unbewusste Verstrickung mit entsprechenden Denkmustern an. Durchgeführt in den Räumlichkeiten der jüdischen Gemeinde und mit Teilnehmenden aus der israelitischen Kultusgemeinde fördert sie zudem die Begegnung und den Austausch aktiver Bürger*innen.

Im Seminar geht es um folgende Fragen:
- Wie sieht jüdisches Leben in unserer Kommune aus?
- Wie tritt Antisemitismus heute in Erscheinung und worauf fußt Judenfeindlichkeit
- Welche Wirkungen hat Antisemitismus
- Wie können Ehrenamtliche darin unterstützt werden, kompetent und handlungssicher zu intervenieren?

Referenten:

Christian Schirmer

Stephan Schwieren

Datum So 11.07.2021, 10:00 - 17:00 Uhr
Ort Jüdisches Gemeindezentrum, Am Brixener Hof 2, 93047 Regensburg
Gebühr Die Teilnahme am Seminar inkl. Verpflegung ist kostenfrei.
Veranstalter LBE mit der Recherche- und Informationsstelle für Antisemitismus (RIAS) und der jüdischen Gemeinde in Kooperation mit der KEB
Anmeldung Über www.lbe.bayern.de, Menüpunkt Fortbildungen

Weitere Informationen:

Flyer

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